SortRest-ScanCheck
Aufgabenstellung
Sort-Rest-ScanCheck – Auswertung von Daten zum Einsatz eines Detektionssystems zur Identifizierung von Restmüll bei der Schüttung
Ziel des Projektes war die Bewertung des Einsatzes eines automatisierten Wertstofferkennungsgerätes in sechs Gemeinden eines österreichischen Abfallwirtschaftsverbandes. Das Gerät misst mit einem KI-gestütztem Bilderkennungsprogramm im Zuge der Schüttung von Sammelbehältern in das Sammelfahrzeug den Wertstoffgehalt im geschütteten Inhalt der Restmülltonne.
Methode
Es wurden drei Sortierkampagnen von ausgewählten Restabfallbehältern durchgeführt, wobei insgesamt 30 Proben gezogen und in neun Probengruppen analysiert wurden. Weiters wurden die Daten der Abfallmengen der letzten drei Jahre vor dem Einsatz des Gerätes mit dem ersten Einsatzjahr verglichen. Betrachtet wurden Restmüllmengen, Sperrmüllmengen und alle getrennt gesammelten Wertstofffraktionen aus 19 Gemeinden. Schließlich wurden die Summen der Abfallfraktionen der Gemeinden, in denen das Gerät eingesetzt wurde, und der Restgemeinden gebildet und miteinander verglichen. Das eingesetzte Gerät wurde auf die Richtigkeit der damit bestimmten Wertstoffgehalte geprüft. Dazu fand eine Sortieranalyse von Restmüll aus repräsentativ ausgewählten Behältern statt, die mit den Ergebnissen des Gerätes – mit und ohne Sacköffnung – verglichen wurden.
Ergebnisse
Es wurden Mittelwerte errechnet, der Wertstoffanteil wurde ermittelt, und es fand ein Vergleich von drei Sammelgebieten untereinander innerhalb jedes Probenahmezeitpunktes, der Veränderungen über die Probenahmezeit hinweg sowie mit den landesweiten Restabfallanalyseergebnissen statt.
Die erhaltenen Ergebnisse aus der Messung mit dem automatisierten Wertstofferkennungsgerät wurden mit den Sortierergebnissen verglichen.
Weiters wurden die Datensätze von 19 Gemeinden über die vier Untersuchungsjahre hinsichtlich des Vergleichs des gesamten und spezifischen Mengenaufkommens von Wertstoffen gegenüber den gemischten Abfällen Restabfall und Sperrmüll aggregiert, ausgewertet und dargestellt.
Auftraggeber: Ein österreichischer Abfallwirtschaftsverband
Projektlaufzeit: Januar 2023 bis März 2024